Verfasst am 12. 3. 2013, aktualisiert am 22. 11. 2016.

Nützliche Informationen zu QR-Codes.

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Obwohl der QR-Code schon lange bekannt ist und auch in Deutschland immer mehr Verwendung findet, wird er leider in vielen Fällen unbedacht oder sogar falsch eingesetzt, sodass die Nutzung erschwert oder unmöglich wird.

Gerade bei meiner Tätigkeit in der Druckvorstufe begegnen mir immer wieder QRs, die so wie sie eingesetzt wurden darauf hinweisen, dass der Gestalter nicht viel darüber weiß. Deshalb hier ein paar

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Nützliche Informationen zur Verwendung von QR-Codes

Ein QR-Code muss immer quadratisch sein, anderfalls kann er von QR-Readern nicht erkannt werden. Drehungen haben auf die Lesbarkeit eines Codes keine Auswirkung, allerdings erwarten viele Reader einen Code in horizontaler oder vertikaler Ausrichtung.

QR-Code.
Ein QR-Code mit 39 × 39 Pixeln.

Ein QR-Code sollte um sicher gelesen werden zu können eine Seitenlänge von mindestens 1,5 Zentimeter haben. QRs mit hoher Pixelzahl sollten sicherheitshalber mindestens 2 Zentimeter Seitenlänge aufweisen. Dies gilt für alle Medien, die ein Anwender in die Hand nehmen kann. »Ferne« Medien wie Plakate und Banner sollten QR-Codes mit einer Seitenlänge von 50 Zentimeter, 100 oder mehr abbilden. Prinzipiell gilt, dass die Seitenlänge eines QR-Codes ein Zehntel des Abstandes vom Betrachter betragen soll. Sprich: Kantenlänge = Abstand / 10

Viele QR-Reader erkennen bisher nur positiv dargestellte Codes, also solche bei denen der Hintergrund hell und die Pixel dunkel sind. Ein QR-Code braucht eine dünne helle Umrahmung um sich von der Umgebung zu unterscheiden.

QRs können bis zu ca. 30% verändert (also »kaputt« gemacht) werden, etwa durch ein Logo oder ähnliches und sind für Lesegeräte trotzdem erkenn- und decodierbar. Hier gibt es keinen verlässlichen Festwert den man pauschal verwenden könnte, denn für die QR-Reader ist die Anzahl dunkler Pixel entscheidend.

Soll ein QR-Code schwarz gedruckt werden, ist es sinnvoll, ihn auch einfarbig schwarz anzulegen. 100% Schwarz wird bei der Druckformerstellung von RIPs nicht gerastert und der QR kann daher mit scharfer Kontur gedruckt werden. In diesem Fall kann der Code als Graustufenbild oder noch besser als Bitmap angelegt werden.

Ein QR-Code muss keine Vektordatei sein, da er ja lediglich aus Pixeln besteht. Sollte allerdings nicht klar sein, welchen Weg die Druckdaten nehmen und wer daran Hand anlegt, ist eine Vektordatei die sicherste Methode.

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